Bühnenteaser

  • Seminare:Antisemitismus als kulturelle, ethnische und religiöse Zuschreibung

Jüdisches Leben und Religion, jüdisches Leben und Bedrohung, jüdisches Leben und der/die Polizist/-in, der/die vor der Synagoge steht: Während sich Museen und Medien mittlerweile Mühe geben, die Existenz des jüdischen Menschen in Deutschland im gewöhnlichen Leben wahrzunehmen, überformen sie ihre Gegenwart mit dem Holocaust und mit tödlichem Antisemitismus.

Nach 70 Jahren bleibt die Existenz des jüdischen Menschen, der in Deutschland lebt, von der Mehrheitsgesellschaft so beschrieben, als sei sie vorübergehend oder displaced, entwurzelt, geblieben. Die Anteilnahme am Schicksal anderer Gruppen im Holocaust wie der Sinti und Roma, der Homosexuellen, politisch Verfolgten und Menschen mit Behinderungen nimmt allmählich zu. Es ist jedoch weiterhin der jüdische Mensch, der als das Opfer im Zentrum steht.

Den türkisch-arabischen Einwander/-innen wird nunmehr die zentrale Trägerschaft eines Antisemitismus zugeschrieben, von dem sich die Mehrheitsgesellschaft geläutert sieht. Seit dem Einzug der AfD in die Parlamente fühlen sich Politik und Zivilgesellschaft aufgerufen, Juden in besonderem Maße zu beschützen.

25.08.-30.08.2019

Kooperation mit ver.di GPB

Nr.:
MO0319082501

Veranstalter:
ver.di GPB

Ort:
ver.di Bildungszentrum Mosbach

Kosten:
Für ver.di-Mitglieder kostenlos. Für Nicht-ver.di-Mitglieder: Seminargebühr inkl. Verpflegung und Unterkunft beträgt 425,00 EUR (inkl. MwSt.)

Ausgebucht