Bühnenteaser

  • Seminare:Krisenherd: Naher Osten
    Politische Geschichte, demokratische Perspektive

Die Geschichte des Nahen Osten ist seit jeher durch autoritäre Herrschaft, imperiale Interventionskriege, Bürgerkriege und Vertreibung gekennzeichnet. In den letzten Jahrzehnten bekamen die Konflikte in dieser Region auch noch konfessionelle und ethnische Elemente. Diese verschärften den Konflikt und gab ihm eine neue Dynamik. Es drängt sich daher die Fragen auf: Gibt es einen Ausweg aus dieser Spirale von Gewalt und Konflikten? Ist ein demokratischer Wandel realistisch? Wer können die Akteure dieses Wandels sein? Wo liegen die Hindernisse? Welchen Beitrag können die demokratischen Organisationen hierzulande dazu leisten? Wieweit geht dieser Konflikt uns - die europäischen Gesellschaften - an?

In Hinblick auf diese Fragen geht das Seminar den Entstehungsbedingungen der nahöstlichen Nationalstaaten in der ersten Hälfte des 20. Jh. nach. Dargestellt werden die Grundlinien der gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Entwicklungen samt externer Interventionen und Einflüsse. Das Seminar beschäftigt sich sowohl mit den Rollen der zivilgesellschaftlichen Aktivist*innen wie auch mit den Rollen der herrschenden Staatseliten im Nahen Osten. Dabei richtet sich das besondere Augenmerk des Seminars auf Länder wie Syrien und Irak.

25.05.-29.05.2021

Kooperation mit ver.di GPB

Nr.:
MO0321052501

Veranstalter:
ver.di GPB

Ort:
ver.di Bildungszentrum Mosbach

Kosten:
Für ver.di-Mitglieder kostenlos. Für Nicht-ver.di-Mitglieder: Seminargebühr inkl. Verpflegung und Unterkunft beträgt 425,00 EUR (inkl. MwSt.)

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