Bühnenteaser

  • Seminare:Resilienz - eine Bestandsaufnahme
    Umgang der Interessenvertretung mit den Widersprüchen der Resilienzförderung

Die Arbeitswelt ist von permanenter Veränderung und steigender Arbeitsbelastung geprägt. Was kann Menschen dabei unterstützen, dies zu bewältigen und noch aufrecht und gesund durch das Leben zu gehen?

In Führungskräftetrainings wird dafür heute Resilienzförderung als Allheilmittel angepriesen - auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Bei diesem Ansatz besteht allerdings das Risiko, dass Arbeitgeber die Verantwortung für menschengerechte Arbeitsbedingungen noch weiter auf die Beschäftigten abwälzen.

Im Zentrum des Seminars steht, wie die Interessenvertretung sich bei der Einführung entsprechender betrieblicher Programme positionieren kann - sowohl hinsichtlich des Beschäftigtenschutzes als auch mit Blick auf die Verantwortung des Arbeitgebers.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Anforderung oder/und Entlastung? Flexibilität - Selbstoptimierung - indirekte Steuerung - Resilienz
  • Was ist Resilienz? Forschung und Definition
  • Faktoren der Resilienz und deren Bedeutung im betrieblichen Alltag und beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement
  • Verhaltensprävention - Verhältnisprävention; Gefährdungsbeurteilung
  • Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Welche Rolle hat die Interessenvertretung?
  • Wie reagiert die Interessenvertretung auf problematische Erwartungen des Arbeitgebers bei der Einführung betrieblicher Resilienzprogramme?

06.11.-08.11.2019

Kooperation mit ver.di b+b

Nr.:
WA0119110605

Veranstalter:
ver.di b+b

Ort:
ver.di-Bildungszentrum Walsrode

Kosten:
795,00 € (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit) zzgl. Übernachtung und Verpflegung in Höhe von 284,50 € (inkl. MwSt.)

Teilnahmebeschränkung:
Vorheriger Besuch des Grundseminars zum Arbeits- und Gesundheitsschutz "Gesunde Arbeit - gesunder Betrieb" empfohlen

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