Bühnenteaser

  • Seminare:Gewaltprävention im Feuerwehr- und im Rettungsdienst
    Strategien und Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung

Arbeitgeber haben gegenüber den Beschäftigten im Feuerwehr- und Rettungsdienst die gesetzlich festgelegte Fürsorgepflicht, Übergriffe sowie körperliche und verbale Gewalt bei Einsätzen zu vermeiden, entsprechende Maßnahmen zur Prävention oder Notfallorganisation zu treffen sowie auf die Umsetzung der Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten hinzuwirken. Bei der Entwicklung und Gestaltung der Maßnahmen hat die gesetzliche Interessenvertretung Beteiligungsrechte (z.B. im Rahmen der Arbeitsplatzgestaltung).

Ziel des Seminars ist es u.a., Erscheinungsformen und Ursachen von Gewalt im Feuerwehr- und Rettungsdienst aufzuzeigen und mögliche Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten sowie Modelle zur Gewaltprävention und zur Gewaltreduzierung vorzustellen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:
  • Ursachen und Folgen von Gewalt und Aggression
  • Fürsorgepflichten des Arbeitgebers zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Beschäftigten im Feuerwehr- und Rettungsdienst
  • Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung mit dem Ziel der Vermeidung gewalttätiger Übergriffe etc.
  • Berufsgenossenschaftliche Aspekte (z.B. im Fall dauerhafter körperlicher und psychischer Beeinträchtigung von Beschäftigten aufgrund von Gewalt)
  • Betriebliche präventive Schutz- und Deeskalationsmaßnahmen (z.B. technische Ausrüstung für verschlüsselte Notrufe, Qualifizierung der Beschäftigten in u.a. Deeskalationstraining, Erkennen von gefährlichen Situationen oder Vermittlung von interkultureller Kompetenzen, Arbeitsplatzgestaltung, Personalaufstockung)
  • Straf- und zivilrechtliche Aspekte (Anzeigen, Schadensersatz, Schmerzensgeld)
  • Ziele, Strategien und Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Eckpunkte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung zur Gewaltprävention

28.08.-30.08.2019

Kooperation mit ver.di b+b

Nr.:
F07-1908281

Veranstalter:
ver.di b+b

Ort:
InterCityHotel Berlin Ostbahnhof

Kosten:
665,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte. Diese betragen 384,00 EUR inkl. MwSt.

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