Bühnenteaser

  • Seminare:Unified Communications - Die Bündelung der Kommunikationswege im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sinnvoll regeln

BTQ - Geprüfte Weiterbildungseinrichtung Unified Communications - die vereinheitlichte Kommunikation, also die Integration unterschiedlicher Kommunikationsmedien in eine einheitliche Office-Umgebung - wird in immer mehr Behörden und Unternehmen eingeführt. E-Mail, Chat, Telefon und andere soziale Medien werden verknüpft mit Informationen zur Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sollen die Kommunikation vereinfachen und effizienter gestalten.

Dieses Seminar stellt insbesondere die Veränderung der Arbeitskultur durch Unified Communications und den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allzu viel Transparenz in den Mittelpunkt und zeigt Wege auf, wie Betriebs- und Personalräte Unified Communications begleiten und regeln können. Ebenso geht das Seminar auf den Trend zu höherer Mobilität, den Zwang zu höherer Produktivität und die zunehmende Arbeitsverdichtung ein.

Themen sind u.a.:

• Technische Grundlagen von Unified Communications an den Beispielen Microsoft Lync© und Lotus Sametime©
• Aufzeichnungsmöglichkeiten und Information der Präsenzanzeige in den genannten Programmen
• positive Aspekte von Unified Communications, wie eine größere Flexibilität für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
• Gestaltung eines wirksamen Schutzes der Mitarbeiter vor einer zunehmenden medialen Überforderung und Arbeitsverdichtung
• Regelungsansätze und Knackpunkte für eine Betriebs- und Dienstvereinbarung


Referent: Mattias Ruchhöft ist Diplom-Ökonom und bei der BTQ Kassel als Technologieberater tätig. Er arbeitete davor in der Finanzdienstleistung u. a. in der Projektkoordination und als Leiter der Personalentwicklung. Er ist zudem Autor der Fachzeitschrift "Computer und Arbeit".


Wichtiger Hinweis
Das vorgesehene Thema erfüllt grundsätzlich die vom Bundesarbeitsgericht gestellten Anforderungen an die §§ 37.6 BetrVG, 46,6 BPersVG bzw. der entsprechenden Landespersonalvertretungsgesetze. Der Betriebs-/Personalrat hat aber jeweils die konkrete Erforderlichkeit zu prüfen und zu begründen. Der Arbeitgeber muss Sie daher grundsätzlich nach Beschlussfassung im Betriebs- oder Personalrat von Ihrer beruflichen Tätigkeit unter Fortzahlung der Bezüge freistellen und, da erforderliche Kenntnisse im Sinne dieser Paragraphen vermittelt werden, die Kosten der Maßnahme tragen. Bitte beachten Sie die Besonderheiten des BPersVG! Bei weiteren Fragen rufen Sie uns bitte an. Übrigens: die Teilnahme ist auch unabhängig von einer Gewerkschaftszugehörigkeit möglich.
Das Seminar hat bereits stattgefunden